Liegen geblieben oder ausgeruht: Vergessene Strickprojekte

Hallo Ihr Lieben!

Wer unter uns Strickenden kennt das nicht:
Man hat gefühlte zehn Projekte gleichzeitig am Laufen, kann sich schlecht entscheiden an was man weitermachen möchte. Für das eine fehlt dann die Motivation. Auf das zweite hat man aber auch keine Lust, weil das Muster doch etwas schwierig ist und beim dritten fragt man sich, was man sich denn eigentlich dabei gedacht hatte, dieses Ding anzufangen.

Seit kurzer Zeit stecke ich nun schon mitten in den Weihnachtsvorbereitungen. Viele angefangene Zuschnitte oder Maschen auf den Nadeln breiten sich auf meinem Schreibtisch aus. Ganz viele Ideen sausen durch meinen Kopf und wollen am liebsten so schnell wie möglich umgesetzt werden. Da ich meinen kleinen Traum bisher nur neben meinem Beruf mache, fehlt einfach manchmal die Zeit, um angefangene Projekte schnell wieder abzuschließen.
Ich bin Krankenschwester von Beruf, durch meine Schichtarbeit wird das häufig noch zusätzlich erschwert. Wie diese Woche zum Beispiel durch Nachtdienste. Trotzdem hält es mich nicht davon ab, an meinen zig verschiedenen Projekten zu Arbeiten. Ich habe mich häufig nach dem Aufstehen an die Nähmaschine gesetzt, um zumindest eine vorbereitete Kissenhülle fertig zu Nähen. Und bevor ich zum nächsten Dienst losfahren muss, stricke ich oft noch auf dem Sofa ein paar Reihen. Das dient meist zur Entspannung. Im Großen und Ganzen sind das keine weltbewegenden Schritte, aber dennoch sind sie wichtig, um zumindest ein kleines bisschen voranzukommen. Meine Mutter sagte schon früher zu mir: „Egal wie du es drehst und wendest, der Tag hat einfach nur 24 Stunden!“.
Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis, die ich noch bis heute manchmal nicht einsehen möchte. Manchmal ist vielleicht auch eine Untertreibung.

Der 24 Stunden Tag macht mir letzten Endes häufig einen Strich durch die Rechnung. Ich stricke und nähe mit so viel Begeisterung, da möchte man so viele Dinge gleichzeitig herausfinden. Jeder Stoff, jede Wolle ist anders, der Farbverlauf, die Größe… so unendlich viele Möglichkeiten die man ausprobieren möchte. Einige die das Lesen wissen zu 100% wovon ich rede. Das ist wie mit Schuhen, Mode oder Kosmetik. Man kann einfach nie genug bekommen.

Aktuell habe ich Drei bis Vier Strickprojekte angefangen. Das zweite Paar Socken aus einem Rest Sockenwolle, ein Tuch aus dicker, flauschiger Wolle, ein Tuch aus Sockenwolle mit kleinen Nadeln und ein paar Babysocken, dass von den Nadeln gezogen wurde, weil ich sie für etwas anderes dringender gebraucht habe. Inzwischen habe ich mein älteres, zweites Nadelspiel zum Knäuel gesteckt, aufgenommen habe ich die Maschen jedoch noch nicht.

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Zweiter Kindersocken Größe 32/33

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Tuch aus flauschiger Wolle

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Dreieckstuch aus Sockenwolle mit dünnen Nadeln und Lochmuster

Die Socken sind von diesen Beispielen das einzige, was ich diese Woche angefangen habe. Das Tuch mit der flauschigen Wolle liegt schon Monate zurück, als ich die ersten Maschen angeschlagen habe. Mir ist es letztens beim Aufräumen begegnet und schaute mich gefühlt traurig an. Also habe ich mir fest vorgenommen es neben den Stricksocken als nächstes fertig zu machen. Denn Stricksocken müssen immer sein. Ohne gehts nicht.

Was für Projekte habt ihr, die schon ganz lange ruhen?
Ich würde mich über deine Geschichte sehr freuen!

Somit wünsche ich euch einen wunderbaren Start in das Wochenende!
Paula

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